Mittwoch, 3. August 2011

Wasp & Bumble-bee


An zwei Tagen waren wir in unserem Österreich Urlaub in diesem tollen Kinderpark zusammen mit geschätzten 300.000 Wespen. Auf der Terrasse der Gastronomie sammelten sie sich zum Angriff, stürtzten sich in Trinkgläser, auf Pommes und Ketchup, sowie auf alles was sich bewegte. Sie verfolgten einen, klebten einem am Mundwinkel und alle paar Minuten hörte man ein Kind schreien, weil wieder eine Wespe meinte ihren Stachel nutzen zu müssen.
Ich glaube in der Küche der Anlage gab es am Tagesende keine Zwiebeln mehr um die Schwellungen zu lindern und ständig sah man Mütter mit Globuli Fläschen gegen Insektenstiche durch die Gegend eilen.

Wir waren mit mehrern Familien dort und wie Löweneltern haben wir uns und unsere Kids versucht gegen die Wespen zu verteidigen. Doch auch bei uns gab es eine Stichattacke an der Wange einer kleinen Zweijährigen, die kurze Zeit später ganz tapfer mit ihrer dicken Backe weitergespielt und geklettert ist.

Hier bei uns gibt es zwar auch Wespen, aber bei weitem nicht in dieser Menge. Zudem sind sie nicht so blutrünstig und angriffslustig. Doch gestern stand ich ganz ruhig vor der Schule um die Kids von den Ferienspielen abzuholen, hatte weder Pommes noch Ketchup, noch ähnlich Wespenanziehendes an mir, doch ohne Vorwarnung stach mich eine in den Unterarm.

Es ist schon Jahre her, dass ich von so einem Viech gestochen wurde und ich konnte mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wie lange man an so einem Stich seine Freude hat.
Daher ziehe ich nachträglich meinen Hut vor dem kleinen tapferen Mädchen mit dem Stich an der Wange, die so schnell wieder abgelenkt ihrem Spiel nachgegangen ist, während ich heute immer noch einen knallroten Arm habe und gestern echt lange die Wirkung des Giftes gespürt habe.



Für das Foto musste daher eine Hummel herhalten, da ich auf die andere Gattung derzeit nicht gut zu sprechen bin!

Liebe Grüße
s.

Dienstag, 2. August 2011

Dem Himmel entgegen!

Wie so viele in dieser Zeit haben auch wir letzte Woche unsere Koffer gepackt und sind dem Alltag für eine Zeit entflüchtet.

Leider war ein perfektes Sommerferienwetter aber auch in Österreich nur ansatzweise vorhanden und das Thema Baden endete am 17Grad kalten See leider schon ab Knöchelhöhe.
Da das Wetter auf einem Bauernhof aber gerade bei den Kids eher Nebensache ist, entstand dennoch zu keiner Zeit Langeweile. So wurde endlos Traktor gefahren, Kühe gefüttert, Katzenbabys gekuschelt, dem Bauern auf dem Feld geholfen, Lagerfeuer gemacht, Stockbrot gebacken, geangelt, Boot gefahren, gegrillt, Ziegen gestreichelt, frisch geborene Kälbchen bewundert und vieles, vieles mehr!
Abends wurden wir aber selbst bei lausigen Sommertemperaturen mit einer wunderschönen Aussicht auf die Drachenwand belohnt.
Wenn ihr ein paar Österreich Eindrücke sehen wollt, dann folgt uns durch die Türe eines wunderschönen urigen kleinen Häuschen direkt am See.

 ...wandert mit uns an den See, voller Hoffnung, dass das Wasser doch mal wärmer geworden ist ...




....erklimmt mit uns den Berg hinauf bis in die Wolken


...bis hinauf zu unserem Urlaubsbauernhof auf dem die Kinderherzen höher schlagen und auf dem ich selbst schon als Kind jahrzehntelang meine Sommerferien verbracht habe.


Fahrt mit uns eine Runde Traktor und holt mit uns zusammen das Futter für die Kühe ein....


..sammelt Heuschrecken und Käfer in Hülle und Fülle im hohen Gras.

 


Begleitet uns zwischen Traktorfahrten und Kuhstall auch ein wenig beim Kulturprogramm ...


.. und Bootsfahrt auf dem benachbarten See.



....und genießt abends selbst bei lausigen Sommertemperaturen und trüben Wetter die wunderschöne Aussicht vom Balkon auf die felsige Drachenwand.


Ich hoffe ihr genießt den heutigen warmen Abend ebenso wie wir, denn auch wenn die Aussicht vielleicht nicht mehr so wunderschön ist, so spielen heute wenigstens die Temperaturen mit!

Liebe Grüße
s.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Making Of


Erst einmal ganz lieben Dank für die vielen lieben Kommentare zu den Hochzeitsfotos!
Es haben mich einige Mails erreicht mit Fragen, die ich euch sehr gerne dazu beantworte.

Vorher möchte ich mich aber nochmal bei Alesja und Maxim bedanken, dass ich sie an diesem Tag begleiten durfte.
Seit längerem schon wollte ich mal eine Hochzeit von A-Z fotografieren ohne selber Gast zu sein.
Aber die Verantwortung als Hochzeitsfotograf ist groß! Situationen können nicht wiederholt werden, die Lichtverhältnisse sind oft schwierig und gerade die schönsten Augenblicke sollten schön festgehalten werden.

Da ich mir der Verantwortung dieser Aufgabe, sehr wohl bewußt bin, weiß ich, dass man so was nicht bei der ersten, zweiten oder dritten Hochzeit perfekt leisten kann.
Für mich war dies meine allererste Hochzeitsreportage und daher habe ich diese Aufgabe auch nur angenommen mit der Gewissheit, dass noch ein Profi vor Ort ist, der sich seinerseits um die perfekten Bilder kümmert.
So hatte ich dem Brautpaar gegenüber keine Abgabeverpflichtung irgendwelcher Fotos und hätte eigentlich völlig entspannt sein können.

Wohl gemerkt .....eigentlich!
Denn man hat ja an sich selber meist die höchsten Ansprüche.

Wochen zuvor hatte ich daher Fragezeichen über Fragezeichen im Kopf angefangen bei :
Welche Objektive?
Welches Objektiv in welcher Situation?
Wie kann ich schnell wechseln?
Eine oder zwei Kameras gleichzeitig?
Was brauche ich an Speicherkarten?
Wie trage ich das alles und worin?
Was ziehe ich an?
Welche Schuhe bringen mich nach 12 Stunden auf den Beinen nicht um?
Was mache ich in der oder dieser Situation?
Wie werden die Lichverhältnisse sein?
Was mache ich bei Regen?

Unmengen von Hochzeitsblogs und Beispielfotos habe ich gesichtet, Forumsbeiträge zur Hochzeitsfotografie im DSLR Forum rauf und runtergelesen.

Das gute am DSLR Forum ist ja, dass man erst gar keine dumme Frage stellen muss, denn irgendeiner hat sie bestimmt schon gestellt. Man selbst muss also nur noch die Antworten lesen.
Dieses Forum hat mir schon so oft weitergeholfen bei Fragen und ich habe dort schon viele Tipps erlesen können.

Am Tag der Hochzeit war mein Kofferraum bepackt wie zu einer Expedition! Laptop, Kamera Equipment, Wechselklamotten, Wechselschuhe, Regenschirm,  etc....

Und ich war ganz schon nervös, ob alles so funktionierte, wie ich mir das vorgestellt hatte!

Die Paaraufnahmen haben wir teilweise schon vor der Trauung in der Schlossanlage des Standesamtes  gemacht. Nach der Trauung wurden Einzelaufnahmen der Gäste mit dem Brautpaar geschossen und zwischendrin immer wieder Paaraufnahmen. Von dort fuhren wir mit dem Brautpaar sowie einem kleinen Teil der Gäste zu einer anderen Schlosslocation für weitere Fotos.
An diesem Schloss wurden zuerst weitere Einzelaufnahmen inkl. den frisch Vermählten geschossen. Danach gingen wir mit dem Brautpaar und den Trauzeugen außer Sichtweite für die klassischen Paaraufnahmen.
Für die Fotosession am Schloss hatte das Brautpaar 1,5 - 2 Stunden angesetzt. 
Die restlichen Gäste fuhren bereits vom Standesamt aus zum anschließenden Veranstaltungsort.

Meine eingesetzte Ausrüstung bestand aus Kamera, Speedlight 430 exII, 70-200mm 2.8 Tele, 30mm 1.4 und 50mm 1.4 Festbrennweite, 2x 16GB und 8GB Speicherkarte und Laptop.
Nicht zum Einsatz kam meine Ersatzkamera, das 60mm Makro, zwei lichtschwächere Ersatzobjektive und glücklicherweise auch nicht der Regenschirm!

Das meiste Equipment hatte ich im Rucksack, meine Objektive zum schnellen Wechseln hängte ich mir in der  Lowepro Sling Passport um und die Kamera hatte ich meist in der Hand.

Ich habe einiges an Erfahrungen sammeln können und weiß jetzt definitiv, dass ich beim nächsten "12 Std Kamera im Anschlag Auftrag" auf  schwarze Wimperntusche verzichte. Bei meinem ersten Blick in den Rückspiegel auf meiner Heimreise, hatte ich nämlich erstaunliche Ähnlichkeit mit Kung Fu Panda in Kampfbemalung.
Zusätzlich zum Kamera Equipment lohnt sich zudem die Investition in ein Heizkissen, dass ich für meine
Schultern nach dem Tag gut und gerne genutzt habe!

Nicht zu vergessen ist übrigens auch die Nacharbeit der Fotos (siehe Speicherkarten, die alle voll waren) an denen ich wirklich lange gesessen habe! Die Paarbilder auf der Wiese waren an Nacharbeit auch nicht ohne, da Meister Maulwurf die Wiese übersäht hatte mit fetten Dreckshügeln, die später auf den Bildern nicht mehr zu sehen sein sollten.

Ich hoffe, dass ich eure Fragen soweit beantworten konnte und beende damit den hier beinahe längsten Text meiner Bloggerzeit! 


Liebe Grüße
s.

Mittwoch, 20. Juli 2011

White Wedding

Statt vieler Worte lasse ich heute lieber viele Bilder sprechen ............



Liebe Grüße
s.

Edit: Fragen beantworte ich euch gerne im nächsten Post.

Montag, 18. Juli 2011

Die Braut, die sich traut

Vor ein paar Wochen durfte ich Alesja und Maxim einen ganzen Tag lang auf ihrer wunderschönen Hochzeit mit der Kamera begleiten.
Für mich war es die erste Hochzeit, die ich vom morgendlichen Ankleiden bis zur abendlichen Feier fotografieren durfte und insofern war es nicht nur für das Brautpaar, sondern auch für mich ein aufregender Tag!

Ganz früh morgens machte ich mich auf den Weg und fand Alesja bereits wunderschön geschminkt, völlig entspannt und in bester Laune vor, während Irina sich um ihre tollen Haare kümmerte.
Wenig später kam bereits das traumhafte Kleid zum Einsatz, es wurde viel gelacht, es wurde rumgezupft, geschnürt, gesteckt und als alles perfekt war, ging es zum geschmückten Auto.....


...... Fortsetzung folgt :O)

Liebe Grüße
s.

Freitag, 1. Juli 2011

Neue Situationen

Man könnte es ein Sommerloch nennen, wenn da derzeit ein fühlbarer Sommer wäre....
Man könnte es Blogträgheit nennen oder einfach nur die Lust auf andere Sachen...

Jedenfalls ist es hier weiterhin etwas ruhiger, denn es geht nicht nur mit großen Schritten auf die Sommerferien zu sondern auch auf die neue Situation mit drei erstmals alle dauerhaft untergebrachten Kindern in KiGa und Schule sowie auf den vorr. Wiedereintritt in die Arbeitswelt nach einigen Jahren Elternzeit.

Dagegen geht es mit immer langsameren Schritten voran bei meiner Bearbeitung extrem vieler Fotos auf meinem Laptop, der mit dem ansteigenden Datenvolumen meiner Bilder immer mehr ins schleudern kommt und mich durch seine Rödelei zum Wahnsinn bringt.
Einige Bilder werde ich euch aber in Kürze zeigen können, doch als kleine Vorschau müsst ihr euch bislang mit diesem Bild begnügen, da sich dieses Pärchen, dass ich einen Tag lang begleiten durfte, noch in den Flitterwochen befindet.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende
Alles Liebe
s.